Argumente gegen die Nutzung von Windkraft

Helfen Sie mit! Es geht um unsere Landschaft – Natur - Gesundheit


Was wir wollen:

Was wir nicht wollen:

Wenn Sie sich mit diesen Zielen identifizieren können, helfen Sie mit, in dem Sie unserem Unterstützerkreis beitreten. Ihre Mitgliedschaft kostet Sie nichts außer einen wenig Engagement.

Wir verstehen uns nicht grundsätzlich als Gegner des Ausbaus erneuerbarer Energien. Jedoch muss gerade der Ausbau der Windenergie ökologisch, ökonomisch und sozial verträglich gestaltet werden.

Neben einer unumkehrbaren Zerstörung der Natur auf einer Fläche von insgesamt über 550 ha, die von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt wird, werden hier auch die Lebensräume seltener und geschützter Tierarten leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Dabei hat unser Bereich, vor allem Villmar, bereits jetzt seinen Beitrag zur Energie-Wende durch jetzt schon vorhandene Einrichtungen mehr als erfüllt!

Die Bewohner der angrenzenden Ortschaften werden nicht nur durch die Gigantomanie der rund 200 Meter hohen Windräder, von denen alleine auf der größten zur Verfügung stehenden Fläche weit über 30 (!) entstehen könnten, schier erdrückt werden. Auch können gesundheitlichen Risiken durch eine permanent wahrzunehmende Geräuschkulisse sowie durch Infraschall und nachts dauerhaft blinkenden roten Positionslichtern nicht ausgeschlossen werden.

Ziel der Bürgerinitiative ist es deshalb, Einfluss auf die Ausweisung von Windvorranggebieten im Bereich der Grenzen des Marktfleckens Villmar und der Stadt Runkel zu nehmen und die Errichtung von Windkraftanlagen zu verhindern oder zumindest zu beschränken. Das geht nur mit Ihnen! Melden Sie sich unter BI.villmar-runkel@t-online.de


31.01.2014
Ungewollt klare Worte eines Ministerpräsidenten?

Der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil wird am
20.01.2014 in SPIEGEL ONLINE zu Sigmar Gabriels Ökostrom-Plänen wie folgt zitiert:

"Ich habe Bedenken, dass Investoren erst relativ spät wissen, wie hoch die staatliche Förderung ausfallen wird". Er forderte, den Prozess für alle Beteiligten "verträglich" zu gestalten. "Sonst besteht die Gefahr, dass die Realisierung ganzer Ökostrom-Projekte aufs Spiel gesetzt wird."

Dies kann man durchaus auch so verstehen:

Falls der Staat, also wir Steuerzahler, nicht dafür sorgen, dass die Rendite für die Windkraftbranche über die Höhe der Subventionen gesichert ist, werden Ökostrom-Projekte, wie zum Beispiel Windkraftanlagen, eben nicht mehr gebaut.

Eine sehr gute Einschätzung der oft verschleierten Situation in unserem Land. Sollten wir wirklich erwarten können, dass Windkraft-Investoren das unternehmerische Risiko ihrer Luftnummern selbst tragen?

Das würde dann ja tatsächlich dem ständig zunehmenden Trend der Sozialisierung des Marktes unter gleichzeitiger Privatisierung der Gewinne zuwiderlaufen.


Wolfgang Nawroth

Bürgerinitiative Wind-Wahn Villmar/Runkel
BI.villmar-runkel@t-online.de