16.06.2015
Heimische Windkraftgegner mit prominenter Unterstützung

Vizepräsident des Saarländischen Verfassungsgerichtshofes unterstützt Verfassungsbeschwerde
Gefährdung durch Infraschall doch nicht so harmlos?

Wie der Regionalverband Taunus Windkraft mit Vernunft e.V. aktuell mitteilt, wird Prof. Dr. Rudolf Wendt, Vizepräsident des Saarländischen Verfassungsgerichtshofes, Universitätsprofessor und Richter gemeinsam mit Prof. Dr. Elicker und RA Langenbahn die Verfassungsbeschwerde / Verfassungsklage vorbereiten und führen.
Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) ist nicht geeignet, um Gesundheitsrisiken bei Anwohnern von Windkraftanlagen auszuschließen. Die Bundesregierung zieht die TA Lärm zur Genehmigung von Windkraftanlagen heran und verstößt damit wissentlich gegen das Grundgesetz Artikel 2 Abs. 2 “Das Recht auf körperliche Unversehrtheit“.
Die angestrebte Klage soll eine grundsätzliche Veränderung der Situation bewirken und somit allen Betroffenen dienen.
Alleine die Tatsache, dass sich mit dem Vizepräsidenten des Saarländischen Verfassungsgerichtshofes ein hochrangiger Richter entschlossen hat, bei der Klage zu unterstützen, lässt sich als eindeutiges Signal auffassen, dass in Bezug auf die staatliche Verharmlosung gesundheitlicher Risiken durch Infraschall wohl doch nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint.

Wolfgang Nawroth
BI Wind-Wahn Villmar/Runkel
Mitglied der  Europäischen Plattformgegen Windkraftanlagen EPAW

BI.villmar-runkel@t-online.de
www.bi-wind-wahn.de16.06.2015